Bedrohungen

Kommunikation hilft!

Sie kann Leben retten und Gefahrensituationen entschärfen.

 

Bei den Delikten an Schulen stehen Körperverletzung mit 65 Prozent der Meldungen und Bedrohung mit etwa 19 Prozent ganz oben auf der Liste.

Beispiel Bundeshauptstadt: Im Schuljahr 2008/09 stieg die Zahl der registrierten Vorfälle allein an Berliner Schulen im Vergleich zum Vorjahr von 1.631 auf 1.871 (plus 13 Prozent). Dabei haben die Schülerzahlen im gleichen Zeitraum um etwa zwei Prozent abgenommen. Das geht aus dem Gewaltbericht des Bildungssenators Jürgen Zöllner (SPD) aus dem März 2010 hervor. Durchschnittlich meldete etwa jede zweite Berliner Schule Gewaltvorfälle. Die meisten gab es in Grundschulen (rund 39 Prozent), gefolgt von den Sonderschulen (rund 21 Prozent) und den Gesamtschulen (rund 13 Prozent). Opfer von Gewalthandlungen waren in 70 Prozent der Fälle Schüler, in 20 Prozent der Fälle Schulpersonal.

Die Bezirke Mitte haben mit 20 Prozent und Neukölln mit 17 Prozent die meisten Gewaltvorfälle zu verzeichnen. In diesen beiden Regionen ist der prozentuale Anteil der Schüler sowohl aus sozial schwachen Schichten als auch nichtdeutscher Herkunftssprache am höchsten. Aus Charlottenburg-Wilmersdorf kamen die wenigsten Gewaltmeldungen (unter vier Prozent), gefolgt von Tempelhof-Schöneberg und Spandau mit jeweils knapp fünf Prozent. Überall zugängliche moderne Frühwarnsysteme könnten die Zivilcourage von Lehrern und Schülern fördern und mehr Sicherheit bieten.

Krisen in Schulen sind allgegenwärtig

Medienberichte zeigen immer wieder, dass Krisen auch in scheinbar sicheren Institutionen wie Schulen potenziell allgegenwärtig sind. Das Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, führt dazu, die Bedrohung der Lebenswelt Schule durch Krankheit, Unfall, Missbrauch, Tod etc. auszublenden, so lange, bis das Unvorstellbare passiert ist. Schüler, Lehrer, Eltern und Schulaufsicht reagieren dann oft verunsichert, verstört und hilflos.

Die Kommunen als Schulträger sollten sich als Gefahrenabwehrbehörde mit der Thematik von Gefahrensituationen an Schulen eingehend beschäftigen: Auf den Staat zu verweisen, wenn der Ernstfall eingetreten ist, reicht nicht mehr aus. Sämtliche Beteiligten vom Bundesinnenministerium über die Landesministerien des Inneren und für Kultur, bis zu Kommunen, anderen Schulträgern, der Schulleitung, dem Kollegium (Lehrerrat) bis hin zu den Schülern müssen involviert werden.

Nur ein gemeinsam entwickelter und dadurch akzeptierter Masterplan wird tatsächlich gelebt werden. Neben den bisher üblichen Mechanismen wie organisatorischen und pädagogisch-psychologischen Maßnahmen ist heute eine technische Ausstattung auf dem neuesten Stand unverzichtbar.

Dabei muss eine derart funktionsfähige Anlage den Spagat schaffen, als Gebrauchsgegenstand und Helfer im normalen Schulalltag wahrgenommen zu werden, präventiv zur Abschreckung von geplanten Delikten wirken, deren Ausführung frühzeitig zu detektieren und im Ernstfall einen unverzichtbaren Beitrag zur Deeskalation und damit zum Retten von Menschenleben zu gewährleisten.

Schutz und Sicherheit an unseren Schulen ist wichtig. Kommunikation ist alles!

 


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Kommentare 

 
0 #1 Yannick Schmitz 2011-10-27 01:08
Hi.
Ich finde es gut das ihr sowas macht , und amok ist ein sehr wichtiges thema. :-) und deswegen haben wir uns auch schon ihn der schule geredet über dieses thma . :roll:
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