Vandalismus

 

Wenn Du beobachtest, dass andere was kaputt machen, hol schnellstmöglich Hilfe. Wenn es in Deiner Schule einen Alarmknopf gibt mit direkter Verbindung zu einer Sicherheitszentrale, kannst Du sofort genau sagen, wo was passiert. Hab den Mut! Schau hin! Denn wenn sich rumspricht, dass alle auch mit dafür sorgen, dass Allgemeingut nicht beschädigt wird, passiert erst gar nicht so viel.

Auf den Knopf drücken und Hilfe holen.


Wir sind dafür, dass es in allen Schulen einen Notfallknopf gibt, damit Du sofort Hilfe holen kannst.
Nicht nur einen Alarmknopf, sondern mit direkter Verbindung zu einer Sicherheitszentrale. Wo Du genau sagen kannst, was los ist. Wie findest Du das?

 
 
Eine Schule ganz ohne Graffiti? Kaum Meldungen von Sachschäden, obwohl eine Schule inmitten sozialer Brennpunkte liegt? Eine öffentliche Schule, die jedem Besucher guten Gewissens die Benutzung ihrer Schülertoiletten anbietet? Denkbar in unserer Zeit?
 
 
 
Kommunikation ist entscheidend! Sie hilft auch Güter zu schützen.

Ein erfolgreiches Konzept gegen Vandalismus bezieht alle mit ein: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen, Lehrer, Eltern und Entscheidungsträger. Identifikation ist wichtig. Kreatives Schaffen ebenso. Nur was jemand selbst geschaffen haben, hält er auch in Ehren.

"Der Wille zu zerstören muss entstehen,
wenn der Wille, etwas zu schaffen,

nicht befriedigt werden kann“.
(Erich Fromm)

Für viele Kinder und Jugendliche ist Schule nicht nur mehr ein ’Haus des Lernens’ sondern auch Lebensraum. Oft ist die Schule freundliche als das Zuhause. Deshalb werden  Wärme, Geborgenheit und Zuwendung in der Schule immer wichtiger. Je weniger Spiel-Raum das Schulumfeld bietet, desto mehr davon muss die Schule bereitstellen. Wo Schulen in der Lage sind, den Schülerinnen und Schülern Selbstwertgefühl zu vermitteln, muss sich niemand durch „Randale“ und Vandalismus profilieren. Wo pubertierenden Jugendlichen die Möglichkeit geboten wird, „überschüssigen Kräfte“ sinnvoll zu kanalisieren, wird Vandalismus kaum eine Rolle spielen.

Dennoch wird es immer wieder Fehlverhalten geben. Entscheidend ist, dass eine Kultur des Hinschauens herrscht: Schaut niemand weg, wenn ein Streit eskaliert, ein Schadensfall sich entwickelt o. ä.. und alle von dieser konsequenten Grundhaltung wissen, wirkt dies in der Regel hinreichend präventiv. Ist dennoch ein Schadensfall entstanden, ob materiell oder an Personen, so gilt eine nachhaltige Ermittlung von Schadenshergang und Beteiligten. In der Regel greift dadurch auch das Verursacherprinzip hinsichtlich der Schadensregulierung – mit pädagogisch erwünschtem und volkswirtschaftlich positivem Effekt.


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